Lernunterlagen

Behinderung der Betriebsratsarbeit

Grenzen der innerbetrieblichen Auseinandersetzung

Über dieses Seminar

Mit der Unterstellung, dass Betriebsratsarbeit hauptsächlich aus Kaffeetrinken bestünde, fängt es oft an. Die Steigerungsmöglichkeiten sind vielfältig und z. T. brachial. Da werden bestehende gesetzliche Ansprüche konsequent verweigert, Gerüchte in der Belegschaft verbreitet, alle Arbeiten oder Abrechnungen von bestimmten Personen besonders genau überwacht, Abmahnungen verteilt und womöglich sogar ungerechtfertigt gekündigt. In solchen Fällen ist es das Ziel, den Betriebsrat in die Defensive zu treiben, den Zusammenhalt in der Belegschaft zu untergraben und einzelne Betriebsratsmitglieder zu isolieren.

In diesem Seminar werden Möglichkeiten aufgezeigt entsprechende Strategien aufzudecken, zu verstehen und ihnen entgegenzutreten. Dabei geht es einerseits um die rechtlichen Rahmenbedingungen, aber vor allem auch um die Entwicklung von praktikablen Voraussetzungen für eine konstruktive Zusammenarbeit.

Seminarinhalte

  • Die vertrauensvolle Zusammenarbeit – nur eine leere Worthülse?
  • Die Stellung der einzelnen BR-Mitglieder; Rechte und Pflichten, Befreiung von der beruflichen Tätigkeit und Freistellung
  • Wie weit geht die Schweigepflicht von Betriebsratsmitgliedern?
  • Wie lässt sich aggressive Opposition von Personalverantwortlichen erklären?
  • Wann macht der Unternehmer sich strafbar? - Wann empfiehlt es sich, ihn anzuzeigen?
  • Unterschwellige Unterstellungen und Rufschädigung
  • Was tun gegen:
    • Gehaltskürzungen wegen Erledigung von Betriebsratsarbeit bzw. bei Seminarbesuch
    • Abmahnungen und fristlose Kündigungen von BR-Mitgliedern
    • Unterschriftensammlungen gegen den Betriebsrat und künstlich aufgebaute „Belegschaftsinitiativen“, die ein
    • Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens
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