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Die neue Arbeitsstättenverordnung in der betrieblichen Praxis

Über dieses Seminar

die überarbeitete und novellierte Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) ist die wichtigste Neuerung der letzten Jahre im Arbeitsschutz. Auch deswegen, weil sie sich auf fast alle Arbeitsplätze bezieht, jetzt ausdrücklich auch auf die Bildschirmarbeitsplätze. Sie gibt den  Interessenvertretungen wirksame Hebel, um die Arbeitsbedingungen positiv zu beeinflussen: ob es um Beleuchtung, Raumgrößen, Innenraumtemperatur, Sozialräume, Barrierefreiheit, Fenster oder Flucht- und Rettungswege geht.

Die Verordnung gilt nicht nur für das Betreiben schon vorhandener Arbeitsstätten, sondern auch für deren Planung und Einrichtung. Betriebs- und Personalräte sollen also bei jeder Veränderung mitreden und mitentscheiden.

In die neue Verordnung wurde die Bildschirmarbeitsverordnung mit aufgenommen. Diese enthält als Teil der neuen ArbStättV ebenfalls zahlreiche Aktualisierungen: u.a. fallen Teleheimarbeitsplätze unter die neue Verordnung und es gehört zur Pflicht des Arbeitgebers, die Beschäftigten über Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz zu unterweisen.

Besonders wichtig ist die ganz neue Arbeitsstättenregel zur Gefährdungsbeurteilung. Sie bietet einen Leitfaden zu einer qualitativ hochwertigen Beurteilung der Arbeitsbedingungen einschließlich der notwendigen Verbesserungsmaßnahmen. Das alles geschieht aber nicht automatisch. Hier sind die Betriebs- und Personalräte gefragt. Sie haben die Aufgabe, ihre Mitbestimmungsrechte im Arbeitsstättenrecht im Interesse der Beschäftigten durchzusetzen.

Seminarinhalte

  • Die neue Arbeitsstättenverordnung: Struktur und Inhalte
  • Die Verordnung gilt für das Betreiben und für die Planung von Arbeitsstätten
  • Regelungen zur Gefährdungsbeurteilung und zur Unterweisung
  • Was ist mit psychischen Belastungen?
  • Wie ist das eigentlich mit Telearbeit und mobiler Arbeit?
  • Probleme und ihre Lösung: Tageslicht, Raumgrößen, Barrierefreiheit, Sozialräume etc.
  • Wichtige Arbeitsstättenregeln – welche gibt es, wie sind sie anzuwenden?
  • Was tun, wenn es zu einem Problem (noch) keine Arbeitsstättenregel gibt?
  • Wie ist das mit dem Bestandsschutz?
  • Mitbestimmungsrechte und Handlungsmöglichkeiten des BR/PR
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Wir weisen hiermit auf die Notwendigkeit einer ordentlichen Beschlussfassung gem. § 37.6 BetrVG, § 96.4 SGB IX, der Vorschriften der Landespersonalvertretungsgesetze bzw. § 46.6 BPersVG sowie für die kirchlichen Bereiche hin.

Für die Jugend- und Auszubildendenvertretung: gemäß § 58 i.V.m. § 42 Abs. 5 LPVG/NW (bzw. entsprechende Regelung anderer Bundesländer) oder § 62 i.V.m. § 46 Abs. 6 BPersVG bzw. § 65 i.V.m. § 37 Abs. 6 BetrVG

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