Lernunterlagen

Suchtprävention im Betrieb

Interventionsansätze für Arbeitnehmervertreter bei Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch - sowie bei unterschiedlichen Formen und Verhaltenssucht

Über dieses Seminar

10 % aller ArbeitnehmerInnen konsumieren auf riskante Weise Alkohol. Medikamenten- und Drogenmiss-brauch stellen, wie auch nichtstoffgebundene Suchtformen, ebenfalls eine betriebliche Problematik dar, die noch schwerer zu durchschauen und zu bewältigen ist. Der Weg in eine Suchterkrankung verläuft schleichend und ist für die Betroffenen und ihr Umfeld als solcher oft nicht erkennbar. Krankheitsbedingtes Verhalten erschwert betriebliche Abläufe und kann Beziehungsstörungen auslösen, deren Ursachen schwer einzuordnen sind. Kompetente Interventionsstrategien können jedoch gerade im Unternehmen einen möglichen Sucht-kreislauf durchbrechen, wenn sich Verantwortliche über diese Thematik informieren und gezielt zu handeln lernen. Spezielle Gesprächstechniken, Betriebsvereinbarungen und sogenannte Stufenpläne werden im Seminar vermittelt und zeigen erfolgreiche Handlungsstrategien auf. Eine Einrichtung der medizinischen Suchtrehabilitation wird besucht und Versorgungssysteme der Suchtkrankenhilfe werden aufgezeigt. Gerade Betriebs und Personalräte haben eine besondere Chance und Verantwortung, Betroffene frühzeitig zu erreichen und für Therapiemöglichkeiten zu motivieren. Ihr Einfluss kann auch helfen einen konstruktiven Umgang mit Sucht im Betrieb insgesamt zu etablieren. Dabei ist die Kenntnis rechtlicher Grundlagen wichtig und notwendig und wird im Seminar vermittelt.

Dieses Seminar wird mit 14 Stunden von der DGUV als Weiterbildung für zertifizierte Disability Manager (CDMP) anerkannt.

Seminarinhalte

  • Was ist Sucht? Unterschied von Sucht und Missbrauch, Ursachen von Sucht
  • Legale und illegale Drogen, Art und Wirkung unter besonderer Berücksichtigung des Suchtmittels Nr. 1: Alkohol
  • Möglichkeiten der Früherkennung
  • Co-abhängiges Verhalten am Arbeitsplatz
  • Rolle des Betriebs- und Personalrates im Umgang mit Suchtkranken am Arbeitsplatz
  • Gesprächsführung mit Betroffenen
  • Therapiemöglichkeiten für Suchtkranke
  • Wiedereingliederung von Suchtkranken
  • Betriebsvereinbarungen zum Thema Sucht als Handlungsinstrument
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Wir weisen hiermit auf die Notwendigkeit einer ordentlichen Beschlussfassung gem. § 37.6 BetrVG, § 179.4 SGB IX, der Vorschriften der Landespersonalvertretungsgesetze bzw. § 46.6 BPersVG sowie für die kirchlichen Bereiche hin.

Für die Jugend- und Auszubildendenvertretung: gemäß § 58 i.V.m. § 42 Abs. 5 LPVG/NW (bzw. entsprechende Regelung anderer Bundesländer) oder § 62 i.V.m. § 46 Abs. 6 BPersVG bzw. § 65 i.V.m. § 37 Abs. 6 BetrVG

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