Lernunterlagen

Der Schutz leistungsgeminderter Arbeitnehmer

Die Sanktion der Minderleistung

Über dieses Seminar

Die Wirtschaft boomt. Aber auch die Arbeitsdichte steigt. Immer mehr Leistungsschwache bleiben auf der Strecke. Honoriert werden Leistung, Flexibilität und Stärke. Wer nicht mithält, gilt als Low-Performer.

Wer bestimmt, was geleistet werden muss? Kann ein Kollege, der diesen Anforderungen nicht genügt, Entgelt verlieren, versetzt, abgemahnt oder gar gekündigt werden? Oder kann ein Kollege, der leistungsgemindert ist, verlangen, die Arbeit so zu gestalten, dass er an der Arbeit nicht scheitert?

Die Rechtsprechung hat hier weitergehende Möglichkeiten geschaffen, die bisher nur aus dem Recht der Schwerbehinderung bekannt waren. Das Seminar befasst sich mit der Arbeitsleistung selbst. Es wird dargelegt, wie mit Grenzen der Leistungsfähigkeit umzugehen ist. Es erläutert den Arbeitgeberbegriff des Minderleisters und analysiert die Rechtswirksamkeit der Sanktionen. Die in Betracht kommenden Mitbestimmungsrechte werden vorgestellt und im praktischen Anwendungsfall erörtert.

Die TeilnehmerInnen lernen, ihre Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten in präventiver Hinsicht zu nutzen. Weiter werden die aktuelle Rechtsprechung zu allen Fragen der Leistungsminderung und die Vernetzung zum SGB ausführlich und praxisnah dargestellt.

Dieses Seminar wird mit 14 Stunden von der DGUV als Weiterbildung für zertifizierte Disability Manager (CDMP) anerkannt.

Seminarinhalte

  • Wie viel Arbeit ist geschuldet?
  • Wer bestimmt das Maß der Arbeit?
  • Was ist ein „Low-Performer“?
  • Welche Mittel hat der Betriebsrat, Arbeitsbedingungen zu steuern?
  • Wie wird Minderleistung sanktioniert?
  • Der Betriebsrat als Co-Manager des Arbeitnehmers bei
    • betrieblichem Eingliederungsmanagement
    • Beschwerdeverfahren der Arbeitnehmer
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz und Arbeitsmenge, alters und alternsgerechte Arbeitsgestaltung
  • Die Bedeutung von Personalplanung, Aus- und Fortbildung im Rahmen der Sicherung von humanen Arbeitsbedingungen
  • Das betriebliche Eingliederungsmanagement als verkapptes Krankenrückkehrgespräch?
  • Aktuelle Rechtsprechung des BAG
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Wir weisen hiermit auf die Notwendigkeit einer ordentlichen Beschlussfassung gem. § 37.6 BetrVG, § 96.4 SGB IX, der Vorschriften der Landespersonalvertretungsgesetze bzw. § 46.6 BPersVG sowie für die kirchlichen Bereiche hin.

Für die Jugend- und Auszubildendenvertretung: gemäß § 58 i.V.m. § 42 Abs. 5 LPVG/NW (bzw. entsprechende Regelung anderer Bundesländer) oder § 62 i.V.m. § 46 Abs. 6 BPersVG bzw. § 65 i.V.m. § 37 Abs. 6 BetrVG

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