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Fachtagung Suchtprävention in Betrieb und Dienststelle

Über diese Tagung

Das Thema Sucht in der Arbeitswelt ist nach wie vor ein Tabuthema und viele vergessen darüber, dass jede Suchterkrankung auch eine (Vor-) Geschichte hat. Der Weg in die Sucht ist ein Prozess und geschieht oft vor den Augen von Kolleg*innen und Vorgesetzten.

Zum 01.04.2024 wurde die kontrollierte Weitergabe von Cannabis zu Konsumzwecken von der Bundesregierung beschlossen. Damit wird der private Eigenanbau von bis zu drei Cannabis-Pflanzen zum Eigenkonsum sowie der gemeinschaftliche, nicht-gewerbliche Eigenanbau zum Eigenkonsum in Anbauvereinigungen bzw. Genossenschaften für Erwachsene erlaubt.  Was verändert sich durch die Cannabis-Regulierung für Betriebe/Dienststellen und welche Auswirkungen hat die neue Gesetzeslage auf die betriebliche Suchtprävention?

Existiert eine Betriebsvereinbarung zum Thema Sucht und muss diese nun, um die legale Substanz Cannabis ergänzt werden? Und wie sollte ein Betrieb/eine Dienststelle mit konsumierenden Mitarbeiter*innen um?
In der diesjährigen Fachtagung zur Suchtprävention werden Fragen und Informationen rund um das CANGesetz bearbeitet.
Aber auch Grundlagen der Sucht- und Suchtentwicklung, weitere aktuelle Konsumtrends, der Umgang mit konsumierenden Mitarbeiter*innen, sowie Er- und Bearbeitung von Betriebsvereinbarung zum Thema Sucht werden beleuchtet.

Dieses Seminar wird mit 20 Stunden von der DGUV als Weiterbildung für zertifizierte Disability Manager (CDMP) anerkannt.

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Der Flyer zur Veranstaltung "Fachtagung Suchtprävention in Betrieb und Dienststelle" mit dem kompletten Tagungsprogramm:

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Tagungsinhalte

Basis: Theorien der Suchtentstehung und Suchtentwicklung
• Bestandsaufnahme der Teilnehmenden in ihren Betrieben
• Konsumtrends und neue Substanzen: Lachgas/ HHC/ Opiathaltige Medikamente/ Fentanyl etc.
• Vorstellung Betriebliches Suchtpräventionsprogramm „DHS“ (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.)
Legale und illegale Substanzen im Betrieb
• Informationen zum CANGesetz (Cannabisregulierung)
• Regelungen im Betrieb zum Gebrauch von Tabak / Alkohol/ Cannabis als legale Substanzen sowie illegaler Substanzen
Intervention bei Auffälligkeiten
• „Wie spreche ich es an“ / Beratung im Betrieb
• Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung
• Motivierende Gesprächsführung
Strukturelle Einbindung von Suchtprävention im Betrieb / Netzwerkarbeit. Wie funktioniert Therapie?
• Vorstellung Prozedere: Beratung und Vermittlung in Therapie Alkohol und illegaler Bereich
Die Rolle des Betriebs- / Personalrates im Arbeits- und Gesundheitsschutz
• Die rechtlichen Grundlagen der Mitbestimmung
Aufgaben und Grenzen betrieblicher Hilfesysteme
• Z. B. Suchtbeauftragte im Betrieb
Betriebsvereinbarung auf dem "Prüfstand"
• Anpassungsbedarf nach der Teil-Legalisierung von Cannabis
• Sinnvolle Inhalte einer BV „Sucht“
• Vorstellung einer Mustervereinbarung
Rechtsfragen zum Thema:
• Umgang mit Suchtmittelkonsum im Betrieb
• Unterscheidung Alkoholmissbrauch/Alkoholerkrankung
• Blutkontrollen im Betrieb
• Zugangskontrolle bei Verdacht des Konsums
• Rechtsfolgen (Abmahnung, Kündigung, Lohnfortzahlung)

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Fachtagung Suchtprävention in Betrieb und Dienststelle

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Wir weisen hiermit auf die Notwendigkeit einer ordentlichen Beschlussfassung gem. § 37.6 BetrVG, § 179.4 SGB IX, der Vorschriften der Landespersonalvertretungsgesetze bzw. § 46.6 BPersVG sowie für die kirchlichen Bereiche hin.

Für die Jugend- und Auszubildendenvertretung: gemäß § 58 i.V.m. § 42 Abs. 5 LPVG/NW oder § 62 i.V.m. § 46 Abs. 6 BPersVG bzw. § 65 i.V.m. § 37 Abs. 6 BetrVG